fragte der deutsche Literaturwissenschaftler Joseph Vogl in der Diskussionsrunde zum Thema "Den Staat Schauen" bei der Buchpräsentation am Freitag, 13. Mai 2011 im Filmarchiv Austria.
Ausgehend vom vorgeführten Film Die Tat des Andreas Harmer (Ö 1930) führten die DiskutantInnen eine Methode des Bandes "Staatsfiktionen" vor: die Verortung unterschiedlichster Denk- und Darstellungsweisen von Staatlichkeit.
Unter der Moderation von Stefan Krammer (Universität Wien) suchten Thomas Ballhausen (Filmarchiv Austria), Marion Löffler (Mitherausgeberin Staatsfiktionen) und Joseph Vogel (Humboldt-Universität Berlin) in einem interdisziplinären Gespräch den "Staat" in seinen vielen Formen, schlugen den Bogen hin zu tagespolitischen Fragen, z.B. wie weit in Zeiten der Finanzkrise der Staat einspringen soll und muss, was diese Position für den Bürger und die Bürgerin bedeutet und wo genau der Staat bzw. das Private beginnt.
In den Gärten des Filmarchivs wurden diese und ähnliche Fragen bis in den späten Abend hinein weiter erörtert.

Herausgeberinnen Sabine Zelger, Eva Kreisky, Sabine Kruse (facultas.wuv), Marion Löffler
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Herausgeberin Eva Kreisky
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Kommentar
4., überarb. Auflage
facultas.wuv 2011
XX, 1964 Seiten
EUR 340,00
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